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Okarina Peter und Timo Dentler

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Seit 1999 ist Okarina Peter als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig und hat sich seitdem als eine der interessantesten Ausstatterinnen ihrer Generation etabliert. Sie arbeitet für Schauspiel und Oper – z.B. in Kopenhagen, Dresden, Mannheim, Wiesbaden und Augsburg -, wobei das Musiktheater in den letzten Jahren zu einem Schwerpunkt geworden ist. Die von ihr ausgestatteten Werke gehören häufig nicht zu den Standardwerken des Repertoires und zeugen vom großen Phantasiereichtum und der Neugier von Okarina Peter. Für Repertoireklassiker wie AIDA, ZAUBERFLÖTE, FIDELIO und TRISTAN UND ISOLDE findet sie dabei ebenso eindrückliche Theaterbilder.
Seit 1999 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem Ausstatter Timo Dentler. 2009, 2011 und 2013 wurden Okarina Peter und Timo Dentler von der Fachzeitschrift “Opernwelt“ als beste Bühnenbildner und 2011 als beste Kostümbildner des Jahres nominiert.
Zu ihren Regisseuren zählen unter anderem Nicholas Broadhurst, Harald Fuhrmann, Stefan Huber, Roland Hüve, Immo Karaman, Axel Köhler, Peter Konwitschny, Manfred Weiß und Klaus Zehelein.
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Aktuelle Presse:


Peter Konwitschnys Boris Godunov Inszenierung in der Ausstattung von Okarina Peter und Timo Dentler wurde in riesiger Erfolg:

Brillant auch die folgenden Bühnenbilder von Timo Dentler und Okarina Peter: Das Kinderzimmer am Zarenhof ist ein klaustrophobischer Kasten, dessen goldener Wandbehang bei jeder Erschütterung grelle Lichtreflexe ins Publikum wirft. Und später ergötzen sich die mit Konsum ruhiggestellten Shopping-Queens und -Kings vor einer Einkaufswagen-Hüpfburg, auf der die Politik ihre entsprechend würdevollen Auftritte hat. Als der glücklose, von Meuchelmord-Vorwürfen psychisch zerrüttete Boris Godunow seinen Abgang macht, geht dem Bespaßungsgerät buchstäblich die Luft aus. Mittelbayerische Zeitung, 4. Oktober 2016, Juan Martin Koch

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Einen großen Erfolg feierten Timo Dentler und Okarina Peter mit der Ausstattung von Zemlinskys DER ZWERG am Theater Chemnitz. Der Kritiker der FAZ schreibt begeistert:

Chemnitz geizt nicht und bringt die Oper DER ZWERG von Alexander Zemlinsky prächtigstmöglich heraus: Es war einmal eine nigelnagelneue Badewanne. Die stand auf silbernen Löwenfüßchen in einem kunterbunten Tulpenfeld. Über den wohlduftenden Schaumbläschen am schneeweißen Wannenrand sprachen die achtzehnjährige Infantin und der Zwerg gemeinsam über Liebe. Allein: Sie konnten zusammen nicht baden. Der Zwerg war viel zu hässlich.
Die Ausstattung von
Okarina Peter und Timo Dentler war wohl teuer, verdient aber einen Preis. Man sieht den Hof am „Geburtstag der Infantin“ (...) als Ringelreihen von Geschenkpaketen. Sie drehen sich auf der Bühne und noch einmal in sich selbst. In jeder Box steckt etwas anderes: ein Gipsschwan, auf dem die Infantin sich in lachsroter Seide räkeln kann, Elefantenstoßzähne mit Juwelenarmbändern, ein Bett mit zitronenfalterzarten Bezügen und eine rosa Riesentorte (…) Wenn der Zwerg in seinem geblümten Zweireiher die Treppe am Meer heruntersteigt und die Schönheit des Abends besingt, ist er stilistisch nicht weit weg von den weinenden Matrosen bei Gilbert & George. Diese farbenprächtigen Kostüme, diese ins Süßliche übersteigerte Bühnenwelt erzählen ja viel über einen krankhaften Konsumismus, aus dem die Menschen ihre Identität beziehen; über Ideale, nach denen sie ihr Äußeres optimieren; über Produkte, die die Phantasie in Vorgefertigtem ertränken.“ FAZ, 10. November 2015, Jan Brachmann


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Timo Dentler und Okarina Peter waren verantwortlich für die Ausstattung von Peter Konwitschnys eindrücklicher Inszenierung der LADY MACBETH VON MZENSK am Kopenhagener Opernhaus:

"Eine ähnliche Klarheit – wenig Sentimentalität, dafür intensive Emotionen - zeichnet Konwitschnys Richtung, die Timo Dentlers schlichtes Bühnenbild und Okarina Peters kühne Kostüme verwendet, um das Drama mit unerschütterlichem Fokus zu projizieren. Die Bühne ist auf drei Seiten von einheitlichen quadratischen Fliesen gerahmt und wird von rechts nach links von einem Förderband durchkreuzt, dessen praktische Funktion es ist, den Sängern zu erlauben mit einer fixen Pose die Bühne zu betreten und zu verlassen; aber es symbolisiert auch die Gleichgültigkeit der Zeit gegenüber einzelnen Handlungen.“ Financial Times, 4. November 2014, Guy Dammann

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Engagements ab 2016




März 2016
NEXT TO NORMAL |
Theater Dortmund
Regie: Stefan Huber

April 2016
COSÌ FAN TUTTE |
Bad Lauchstädt
Regie: Axel Köhler

April 2016
LADY MACBETH VON MZENSK |
Theater Augsburg
Regie: Peter Konwitschny

Mai 2016
FORZA DEL DESTINO |
Staatstheater Wiesbaden
Neueinstudierung - Maifestspiele
Regie: Immo Karaman

Herbst 2016
BORIS GODUNOV |
Oper Nürnberg
Regie: Peter Konwitschny
Koproduktion mit der
Opéra de Bordeaux

Februar 2017
OTELLO |
Theater Augsburg

Mai 2017
LE NOZZE DI FIGARO |
Staatsoperette Dresden




Links


Theater Dortmund
Next to normal

Semperoper Dresden
Die Brüder Löwenherz
UA März 15

Theater Augsburg
Lady Macbeth von Mzensk

Staatstheater Wiesbaden
Forza del destino

Oper Nürnberg
Boris Godunov

Theater Augsburg
Otello

Staatsoperette Dresden
Le nozze di Figaro