Nicholas Milton
Dirigent
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Aktuell
Nicholas Milton ist seit der Spielzeit 2018/19 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Göttinger Symphonie Orchesters. Zudem ist er Erster Gastdirigent der Nord-deutschen Philharmonie Rostock und in Australien Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Canberra Symphony Orchestra sowie Künst-lerischer Leiter des Willoughby Symphony Orchestra in Sydney.
Geschätzt für seine herausragenden Interpretationen eines breit-gefächerten Opern- und Konzert-repertoires hat sich Nicholas Milton als einer der erfolgreichsten international aktiven Dirigenten Australiens etabliert. 2016 war er für einen Grammy Award nominiert.



Eröffnungskonzert mit dem Göttinger Symphonie Orchester

Mit einem fulminanten Konzert hat Nicholas Milton als neuer Chefdirigent des Göttinger Symphonie - Orchesters (GSO) sein Publikum nachhaltig begeistert. Zu hören waren Werke von Brahms, Dvoák und Beethoven.
...gleich mit der Brahms-Ouvertüre fegte Milton jegliche Befürchtung dahin, es könne ein langweiliger, stinknormaler Konzertabend werden.
Und der sieghafte Schluss dieses Werkes wurde auch zu einem Sieg für den Dirigenten, der mit Ovationen überschüttet und mit Bravorufen bedacht wurde. So gab er noch eine Zugabe: den fünften Ungarischen Tanz von Brahms, aus dem er alles herauskitzelte, was zum Mitreißen gut ist.
Göttinger Tageblatt, 22.09.2018, Michael Schäfer
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Göttinger Symphonie Orchester
Spielzeit 19/20


www.nicholasmilton.com
Pressestimmen
So war das erste Konzert des neuen Dirigenten

Mit einem fulminanten Konzert hat Nicholas Milton als neuer Chefdirigent des Göttinger Symphonie-Orchesters (GSO) sein Publikum nachhaltig begeistert. Zu hören waren Werke von Brahms, Dvoák und Beethoven.
...gleich mit der Brahms-Ouvertüre fegte Milton jegliche Befürchtung dahin, es könne ein langweiliger, stinknormaler Konzertabend werden. Da gab es aufregende Steigerungen, die aus einem spannungsreichen Pianissimo dynamisch kraftvoll anwuchsen. Auch den hier und da etwas knorrigen kompositorischen Witz, mit dem Brahms die zugrundeliegenden Studentenlieder übereinanderschichtet und durcheinanderwirbelt, ließ Milton zünden: ein temperamentvolles, pointenreiches Dirigat, sicherlich auf Wirkung bedacht, aber ohne billige Effekte.
.....Milton zeigte am Dirigentenpult seine Kunst, den Solo- und Tuttipart genau aufeinander abzustimmen, ging auch auf kleinste Tempo- Nuancen Müller-Schotts ein, ohne aber die Zügel aus der Hand zu geben. Sein Orchester folgte mit Präzision und Enthusiasmus. Ein ganz besonders ergreifender Moment war das beseelte und beseligende Zusammenspiel von Müller-Schott mit GSO-Konzertmeisterin Natalia Scholz. Für die Ovationen des Publikums in der ausverkauften Stadthalle bedankte sich der Solist mit Ravels Habanera, die auch ohne Klavierbegleitung zu bezaubern vermag.
....Beethovens c-Moll-Symphonie – wohl die populärste unter allen – war das Schlussstück des Abends, ein Werk, von dem man schon im Vorhinein meint, jeden Ton zu kennen. Sicher, das ist nicht falsch. Doch selten hört man diese Symphonie derart mitreißend, derart feurig, ja bisweilen so neu, als entstünde das Werk just im Augenblick des Hörens. Miltons Zeichengebung ist präzise, sein Temperament äußert sich eher in den Armen und Händen als in den Beinen.
....Mit seinen bisweilen sehr frischen Tempi forderte Milton das Orchester gehörig, doch selbst die schnellsten Kontrabass-Passagen liefen nirgends aus dem Ruder. Im Finale der Fünften war es, als strahle die Musik helles Licht aus. Und der sieghafte Schluss dieses Werkes wurde auch zu einem Sieg für den Dirigenten, der mit Ovationen überschüttet und mit Bravorufen bedacht wurde. So gab er noch eine Zugabe: den fünften Ungarischen Tanz von Brahms, aus dem er alles herauskitzelte, was zum Mitreißen gut ist.
Göttinger Tageblatt, 22.09.2018, Michael Schäfer



P
resse| SALOME | Saarländisches Staatstheater

Es ist immer wieder erstaunlich, zu welch außergewöhnlichen Leistungen auch die kleineren Theater in der Lage sind: Diese „Salome“-Produktion des Saarländischen Staatstheaters ist ein musikalisches Ereignis. (…)  Das Riesenorchester im Graben leistet unter der Leitung von Generalmusikdirektor Nicholas Milton Erstaunliches. Natürlich lässt Milton diese unfassbar farbenreiche, in manchen Momenten süffig-spätromantische Musik mit größter Emphase musizieren. Aber er ist eben auch klug genug, den Orchesterklang in entscheidenden Momenten zurückzunehmen, um den Sängern ein wirkliches Gestalten zu ermöglichen.
Die Rheinpfalz, 16. April 2018, Frank Pommer