Aktuell

Sopranistin Angela Denoke gibt Regiedebüt in Ulm
Zurück zu den Wurzeln: Die international gefragte Sopranistin Angela Denoke wird erstmals Regie führen und das am Theater Ulm. 

In der Spielzeit 2020/2021 wird Angela Denoke ihr Debüt als Regisseurin am Theater Ulm geben. Auf Einladung von Intendant Kay Metzger inszeniert sie im Frühjahr 2020 die Oper „Kátja Kabanovà“von Leos Janàcek. Bühnen- und Kostümbild liegen in den Händen von Timo Dentler und Okarina Peters. Timo Dentler ist gebürtiger Ulmer und Sohn des legendären Goldschmieds. Angela Denoke hat die Titelpartie in dieser Oper oft und erfolgreich verkörpert, unter anderem bei den Salzburger Festspielen und an der Wiener Staatsoper. 

Biographie

Angela Denoke appears regularly with the opera houses of Vienna, New York, Paris, London, Berlin, Munich, Madrid and Barcelona, as well as the Salzburger Festspiele and the Berliner Philharmoniker, Bayerische Rundfunk Sinfonie Orchester, Philharmonia Orchestra, London Symphony Orchestra and the Boston Symphony Orchestra. Her recordings include Vec Makropulos (Salzburg Festival 2011, DVD), Salome (Baden-Baden, DVD), Alceste (Madrid, DVD), a New Year’s Eve Lehár Gala (Staatskapelle Dresden with Christian Thielemann, CD and DVD), Die tote Stadt, Die Walküre, Kátya Kabanová, Cardillac, Beethoven Symphony No.9 (with Mikhail Pletnev / DG and Daniel Barenboim / Warner), Wozzeck (with Ingo Metzmacher / EMI) and Fidelio (with Simon Rattle / EMI).

Her jazz and chanson programme “From Babelsberg to Beverly Hills”, devoted to the era of Marlene Dietrich and Zarah Leander, has toured throughout Europe. Her Kurt Weill recital “Two Lives to Live” was premiered at the 2011 Salzburger Festspiele and toured venues including the Wiener Staatsoper and the Gran Teatre del Liceu, Barcelona. Her latest recital programmes “Städtebewohner, Kurt Weill und seine Zeit” and “Tanz auf dem Vulkan” were both recorded by HonigTee.com.

She was voted Singer of the Year by Opernwelt in 1999 and in 2007 received the Deutsche Theaterpreis Der Faust for her portrayal of Salome. In February 2009 the Austrian Government awarded her the title of Kammersängerin of the Wiener Staatsoper.

Kultur, Konzerte, Opernvorstellungen in Corona Zeiten.

Noch ist die Form der Veranstaltung, die das Live Erlebnis ermöglicht und dabei „coronatauglich“ ist, nicht gefunden. Das Experiment, auf das Digitale auszuweichen, ist eine Überbrückung, aber scheint kein echter Ersatz und der noch am ehesten realisierbare Weg führt über die kleinen Formen:

Die international renommierte Sopranistin Angela Denoke hat neben ihrer Weltkarriere als Konzert- und Opernsängerin immer wieder mit unterschiedlichen Ensembles in Soloauftritten auf sich aufmerksam gemacht. Ein Schwerpunkt ist hier bei Kurt Weill und Liedern und Schlagern aus den 20er und 30er Jahren.


TANZ AUF DEM VULKAN

Intonations im Jüdischen Museum - Mit vollen Segeln in den Untergang von Frederik Hanssen / Der Tagesspiegel
 
... Aus derselben Umbruchszeit zwischen den Weltkriegen stammen auch die Schlager und Chansons, die Angela Denoke für ihren „Tanz auf dem Vulkan“-Zyklus zusammengestellt hat. Raffiniert sind die Arrangements, die der jazzerprobte Klarinettist Norbert Nagel, Tim Park am Cello und Tal Bashai am Flügel beisteuern, ein expressionistisch gemusterter Klangteppich, über den die Sopranistin souverän schreitet, von Weills „Berlin im Licht“ über Kollos „Untern Linden“ und die Homosexuellen-Hymne „Lila Lied“ bis zu Heymanns „Irgendwo auf der Welt“. Dabei braucht sie keine Federboa, um verrucht zu wirken, und keine Kommunistenkappe für die sozialkritischen Töne. Weil sie ihre Interpretationen ganz aus dem Inneren der Texte heraus entwickelt, mit intellektuellem Durchblick und feinem Gespür für die Seelenlagen der lyrischen Ichs.

Mit ihren Pianisten Tal Balashai und Hendrik Heilmann hat sie einen Abend unter der Überschrift MEHR ALS MEER rund um Berlioz‘ - Les nuits d’été entworfen.


Für ihr feinsinniges Recital verwebt Angela Denoke die "Vier ernsten Gesänge" von Johannes Brahms mit weiteren Kompositionen aus dessen Feder, die berühmte Arie "Bist du bei mir" des sächsisch-thüringischen Barockmeisters Stölzel, die lange Bach zugeschrieben wurde, sowie den duftenden Werken der Fin-de-siècle- Komponisten Zemlinsky, Strauss und Berg.

Brahms ein Programm mit VIER ERNSTE GESÄNGE



Angela Denoke Website

Fotos

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© Christian Boldt
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Pressestimmen

Intonations im Jüdischen Museum - Mit vollen Segeln in den Untergang
von Frederik Hanssen / Der Tagesspiegel

... Aus derselben Umbruchszeit zwischen den Weltkriegen stammen auch die Schlager und Chansons, die Angela Denoke für ihren „Tanz auf dem Vulkan“-Zyklus zusammengestellt hat. Raffiniert sind die Arrangements, die der jazzerprobte Klarinettist Norbert Nagel, Tim Park am Cello und Tal Bashai am Flügel beisteuern, ein expressionistisch gemusterter Klangteppich, über den die Sopranistin souverän schreitet, von Weills „Berlin im Licht“ über Kollos „Untern Linden“ und die Homosexuellen-Hymne „Lila Lied“ bis zu Heymanns „Irgendwo auf der Welt“. Dabei braucht sie keine Federboa, um verrucht zu wirken, und keine Kommunistenkappe für die sozialkritischen Töne. Weil sie ihre Interpretationen ganz aus dem Inneren der Texte heraus entwickelt, mit intellektuellem Durchblick und feinem Gespür für die Seelenlagen der lyrischen Ichs.



DIE FÜNF BESTEN SALOMES

DIE MIT DEM SCHLEIER TANZT
24.06.2019 von Volkmar Fischer
 
Eine Fünfzehnährige mit einer Isolden-Stimme soll Richard Strauss sich für die Interpretin seiner Salome gewünscht haben. Unerfüllbar? Salome gilt als die berühmteste Opernfigur, die nicht nur singen und spielen, sondern auch tanzen muss – sofern sie oder der Regisseur für den "Tanz der sieben Schleier" kein Double will. Ungewöhnlich außerdem: Am Ende des einst skandalumwitterten Einakters darf sich die Interpretin nicht davon irritieren lassen, dass sie nur noch den vom Rumpf abgetrennten Kopf ihres Liebesobjekts Jochanaan küssen darf – laut Libretto jedenfalls

LJUBA WELITSCH: DRAUFGÄNGERTUM UND ATTACKE
Als Inbegriff der Salome umjubelten die Opernfans in der Nachkriegszeit….

BIRGIT NILSSON: TRIUMPHAL ABGEFEUERTE SPITZENTÖNE
Eine der expansionsfähigsten hochdramatischen Stimmen überhaupt….

HILDEGARD BEHRENS: EKSTATISCH LEUCHTENDE HÖHE
Die bedeutendste Brünnhilde der 1980er Jahre, Hildegard Behrens, gab bei den Salzburger Festspielen ihr denkwürdiges Salome-Debüt....

ANGELA DENOKE: SALOME ALS MODERNE FRAU
Die ebenfalls aus dem Norddeutschen stammende Angela Denoke, die von der Stuttgarter Staatsoper aus international Karriere machte, hat wohl als erste Sängerin in Salome eine dezidiert moderne, emanzipationswillige Frau gesehen. Ihr eindringliches Rollenporträt, getragen von reizvollem Timbre, war 2006 im Münchner Nationaltheater zu bewundern, 2011 auch im Festspielhaus Baden-Baden (Regie: Nikolaus Lehnhoff / Dirigent: Stefan Soltesz).

ASMIK GRIGORIAN: FULMINANT FLEXIBLE STIMME
Seit ihrer sensationellen Leistung 2018 in der Salzburger Felsenreitschule ist die litauische Sopranistin Asmik Grigorian weltweit heiß begehrt…..

Link zum Artikel auf: BR.klassik
Link Salome mit Angela Denoke




Wozzeck Bruchstücke
Esa Pekka Salone
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Philharmonia Orchestra, Royal Festival Hall, London, Mai 2019


The Three Fragments compress much into twenty minutes of music, though it requires a soprano with a gift for narrative and the ability to immerse herself very quickly into the character of Marie to bring it off. Angela Denoke was largely a superb advocate for these pieces, even down to her impressive stage presence which was racked with intensity: the quivering body, the deeply reflective eyes, the moulded hand gestures. Her ability to bring sectional contrast to the first fragment was exceptionally convincing. Denoke could be searing in her lamentation of infatuation for her Drum Major and the guilt of the child born out of wedlock; but in singing a lullaby to the child she became unbearably touching. She was equally telling in the second fragment. Reading from the Bible of Jesus’s meeting with an adulterous woman, Denoke became not just aware of the uncertainty of her own future but of the eventual downfall she was to meet. The violent outburst of ‘Herr Gott! Sieh’ mich nicht an!’ was crushing and seemed to come from nowhere - a searing reminder of the music that dominates the final fragment. But this second piece is entirely written to shore up the contradictions between hope and despair and Denoke was more than equal to doing this.

The final fragment is Berg at his most Mahlerian, though perhaps the climax of this music owes as much to Wagner as it does to Mahler. Perhaps divided violins might have helped a touch here (something Salonen has never much been in favour of) but no matter - the playing of the Philharmonia was scorching, especially in the shattering climax of the lament.
Opera today, Marc Bridle, Juni 2019

https://www.theguardian.com/music/2019/jun/11/philharmonia-denoke-salonen-bittersweet-metropolis-weimar-republic-review
The meatiest item was uneasily placed at the start: Berg’s Three Pieces from Wozzeck, characterfully played, with a tender introduction giving way to oompah tuba and squealing piccolo when the marching soldiers were depicted, and with a wrenching climax. Angela Denoke’s gleaming soprano soared above the full orchestra. It felt like a taster for the searing power of the opera proper.
The guardian, Juni 2019



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