Beethoven 9. Sinfonie - Oper Bonn
Großartig kam der Auftritt des Bonner Bassisten Tobias Schabel herüber, der als einziger des Solistenquartetts ohne Noten die Bühne betrat. Was die Wirkung des theatralischen Rufs: "O Freunde, nicht diese Töne!" noch intensivierte
Bonner Generalanzeiger, 24. Juni 2024, Bernhard Hartmann
Tobias Schabel sang an der Oper Leipzig mit großem Erfolg die Partie des Ochs in einer Neuproduktion von Richard Strauss' Rosenkavalier.
Tobias Schabel gibt einen hervorragenden Baron Ochs. Er spielt mit genau der richtigen Prise Derbheit, würzt diese mit etwas Augenzwinkern, kann auch richtig poltern und blasiert sein – im zweiten und vor allem im dritten Akt ein Fossil, völlig aus der Zeit in eine Welt gefallen, die er als alter, weißer Mann nicht mehr versteht, so dass man schon beinahe Mitleid mit ihm hat. Seine Stimmführung ist ohne Fehl und Tadel, sogar von einer passenden Noblesse, und stets auch die tiefsten Töne bombensicher erreichend.
Der Opernfreund.de, 7. Mai 2024, Kaspar Sannemann
Schreker – Der singende Teufel – Oper Bonn
Die durchweg exzellenten Protagonisten fügen dem mit ihren prägnanten Rollenporträts die Chance hinzu, sich mit den von Schreker zur Diskussion gestellten Fragen auseinanderzusetzen. Das gilt vor allem für den kraftvoll geschmeidigen Mirko Roschkowski als Künstler-Handwerker Amandus und für Anne-Fleur Werner als Lilian. Aber auch für Tobias Schnabel als Pater Kaleidos...
NMZ online, 22. Mai 2023, Joachim Lange
....wie dies den herausragenden Darstellenn, gelingt… dem Bass Tobias Schabel als Pater Kaleidos wachsen düstere Großinquisitor-Qualitäten zu.
Kölner Stadtanzeiger, 23.Mai 2023, Markus Schwering
Tobias Schabel gibt den herrischen, kaltherzigen Pater Kaleidos
Klassik begeistert, 23. Mai 2023, Jean-Nico Schambourg
Tobias Schabel verkörperte in beklemmender Bassgewalt die Machtgier und Skrupellosigkeit der Amtskirche « Höher als eines Einzelnen Schicksal gilt dem Priester das Heil unserer Kirche und Gottes Ruhm». das ist sein Kommentar dazu, dass man den Vater des Amandus getötet hat, um ihn daran zu hindern, sein Werk zu vernichten.
Das Opernmagazin, 23. Mai 2023, Ursula Hartlapp-Lindemeyer
unter dem Kommando des gestrengen Pater Kaleidos, den Tobias Schabel mit stimmlicher und habitueller Autorität verkörpert.
Concerti, 23. Mai 2023, Roberto Becker
Tobias Schabel ist Kaleidos mit der Attitüde des Fundamentalisten, dem man dank seiner Furcht einflößenden Bassstimme jederzeit zutraut, den Vater von Amandus töten zu lassen, um diesem die Option zu nehmen, sein Werk zu vernichten.
O-ton, 24. Mai 2023, Ralf Siepmann
G. Verdi: DON CARLO | Filippo | Theater Bonn | Dezember 2021
Tobias Schabel als Philipp läuft nicht nur in seiner Arie zu Beginn des vierten Aktes zu großer Form auf, stellt mit grandseigneuraler Verbitterung den Monarchen in Gesten und Stimmfarben (wunderbar tragend zumal sein Sotto Voce) als zutiefst gebrochenen, traumatisierten Menschen dar.
Kölner Stadt Anzeiger – Markus Schwering
Man beobachtet bei ihnen eine tiefe Zerrissenheit, die selbst vor dem mächtigen Filippo nicht Halt macht, der in seiner melancholisch-traurigen Arie „Ella giammai m'amò" beklagt, dass Elisabetta ihn nie geliebt hat. Im Morgenrock auf einem Sessel sitzend bringt Bassbariton Tobias Schabel die Niedergeschlagenheit des Königs im Zusammenspiel mit dem Solovioloncello, das klagend aus dem Graben tönt, mit großer Stimme zum Ausdruck.
General-Anzeiger – Bernhard Hartmann
Hamburger Symphoniker - 9. Beethoven - Dirigent Sylvain Cambreling
… doch die Begeisterung über die kernige Aufführung überwog. Cambreling kennt seinen Beethoven genau und weiß, was er will. Es gelang ihm den gewaltigen Schlusssatz mit dem (Carl-Philipp-Emanuel Bach-) Chor nicht martialisch klingen zu lassen, aber trotzdem kraftvoll. Und ein gutes Solistenquartett hatte er auch (eindrücklich besonders: Bassist Tobias Schabel)
Hamburger Abendblatt 1. Januar 2022
An der Bayerischen Staatsoper München sprang Tobias Schabel als 1. Handwerksbursche in Bergs WOZZECK ein. Vorstellungen: 14., 17., 21, 25. Oktober 2020. In der gleichen Rolle gastierte er bereits bei den Salzburger Festspielen.