Aktuell

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Ab 15. Mai 2020 DIE WELT, EIN RAUM MIT FLÜGELN | Stadthaus Ulm
Albrecht Ludwig Berblinger, eine Erfolgsgeschichte

Eine Ausstellung des Stadthauses Ulm zum Berblinger-Jahr 2020 anlässlich des 250. Geburtstages des Ulmer Erfinders, Flugpioniers und Schneidermeisters Albrecht Ludwig Berblinger

Vollständiger Flyer


SWR Aktuell - Interview mit Okarina Peter und Timo Dentler

Kultur@home - Ausstellungsbericht

Vorbericht von Maja Nötzel SWR

Downloads

Links

Stadthaus Ulm Die Welt, ein Raum mit Flügeln

Theater Bielefeld Faust

Theater Bonn. Die Fledermaus

Philharmonie Luxembourg. Amelia s'emvole

Interview zu Opernball Volksoper Wien

Oper Nürnberg Ball im Savoy

Theater Heidelberg Idomeneo

Semperoper Dresden Häuptling Abendwind

Theater Bielefeld Orpheus in der Unterwelt

Oper Bonn Le nozze di Figaro

Volksoper Wien Der Opernball

Göteborgs Operan Boris Godunov





Okarina Peter und Timo Dentler Website

Produktionen 2019 / 2020 (Auswahl)

August 2019 BONIFAZIUS | Fulda Open Air
Regie: Stefan Huber

Oktober 2019 LE NOZZE DI FIGARO | Oper Bonn
Wiederaufnahme Regie Aron Stiehl

Oktober 2019 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN | Staatsoperette Dresden
Wiederaufnahme – Regie Axel Köhler

Oktober 2019 ORPHEUS IN DER UNTERWELT | Theater Bielefeld
Wiederaufnahme Regie Nadja Loschky

8. November 2019 JUGENDLIEBE UA von Ivan Calbérac Theater Bielefeld | Theater am alten Markt
Regie Michael Heicks

16. November 2019 MÄRCHEN IM GRAND HOTEL | Staatsoper Hannover
Regie: Stefan Huber

6. Dezember 2019 AMELIA S'ENVOLE | Philharmonie Luxembourg
Regie: Tomo Sugao

Januar 2020 CABARET | Semperoper Dresden Semper 2
Wiederaufnahme Regie Manfred Weiß

18. Januar 2020 HAMLET | Theater Baden Baden
Regie: Harald Fuhrmann

Februar 2020 NABUCCO | Staatstheater Nürnberg
Wiederaufnahme Regie: Immo Karaman

29. Februar 2020 FAUST (Gounod) | Theater Bielefeld
Regie: Tomo Sugao

8. März 2020 DIE FLEDERMAUS | Oper Bonn
Regie: Aron Stiehl

5. April 2020 WIE WERDE ICH REICH UND GLÜCKLICH ?
Semperoper Dresden Semper 2
Regie: Manfred Weiß

2. Mai 2020 BORIS GODUNOW | Volksoper Wien
Regie: Peter Konwitschny

Pressestimmen

Die Fledermaus – Oper Bonn – März 2020

Die Gefängniszellen sind dann die inzwischen vergitterten Zimmer des setzkastenartigen Wohnhauses der Eisensteins aus dem ersten Aufzug, die Betonstruktur davor gab auch dem Ballsaal des zweiten Aktes den Rahmen, wobei da allerlei herabhängende Pflanzen eine surreale, gespenstische Atmosphäre erzeugten. Zu viel Symbolgehalt sollte man da wohl nicht hineininterpretieren. Wichtiger ist wohl der überspannte Grundton, mit dem sich Regisseur Aron Stiehl und Ausstatter Timo Dentler und Okarina Peter gegen Illusionstheater und Ausstattungsspektakel stemmen und mit Erfolg der Operette etwaige Behäbigkeit austreiben. Sie zeigen eine überdrehte Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs. So fern und abwegig erscheint das nicht.
OMM.de, 8. März 2020, Stefan Schmöe

Das Ausstatterduo Timo Dentler und Okarina Peter hat ihm und dem Ensemble dafür eine perfekte Spielwiese geschaffen. Eisensteins Villa besteht aus sechs Zimmern, die wie Waben neben- und übereinandergeschachtelt sind. In dieser Enge lässt sich höchst virtuoses Komödiantentum entfalten. Dass Rosalinde ihren Liebhaber Alfred im Kühlschrank, der eigentlich ausschließlich für Champagner reserviert ist, vor den Augen ihres Mannes versteckt, ist dabei nur einer von vielen liebenswerten Gags.
….Im zweiten Akt, nach dem Feueralarm, können einem die Augen übergehen: Da schieben sich die Zimmer nach hinten, der Raum wird weit aufgefächert und verwandelt sich in die schon ziemlich heruntergekommene Villa des Prinzen Orlofsky, der zum Ball geladen hat. In Bonn sehen wir eine rechte Lasterhöhle mit Menschen in Pailletten, Männer und Frauen in Corsagen und anderen, meist schrillen Kostümen, die sich prächtig amüsieren, während von der Decke nicht nur schon das Grünzeug herabwächst, sondern auch ein vermoderter Flügel hängt, auf dem ein an Beethoven erinnernder Musiker die Tasten traktiert.
Bonner Generalanzeiger, 10. März 2020, Berhard Hartmann


Faust - Theater Bielefeld - März 2020

Timo Dentler und Okarina Peter (Bühne und Kostüme) hatten ein elementares Bühnenbild entwickelt. Wissend, dass die Theaterbühne ein nach vorne offener Kasten ist, haben sie diesen Kasten ausstaffiert mit drei weiteren Kästen – klein, mittel, groß –, die je nach Bedarf gegeneinander verschoben werden konnten und erstaunliche Perspektivwechsel bewirkten. So war eine Landschaft mit verschiedenen Guckkästen geschaffen. Glitzerndes Lametta allerorten verwandelte Gounods Oper in eine Art Revuetheater, dessen Ausleuchtung des famosen Johann Kaiser die rechten Winkel der dreifachen Kastenwelt in flirrende Welten (und Unterwelten) verwandelte. Die Kostüme sorgten für übersichtliche Ordnung im faustischen Chaos. Die vom Choreografen Giovanni Cuccaro einstudierte, genial zappelige Entcourage des grünhaarigen Méphistophélès war Letzterem wie aus dem Gesicht geschnitten. Die Damen- respektive Hexenwelt trug das weiße Kleid der Unschuld, wenngleich aus den Kehlen der Walpurgisnachtaktivistinnen auch männliches Timbre erschallen. Neue Westfälische, 2. März 2020, Johannes Vetter

So hat Sugao zusammen mit den Ausstattern Timo Dentler und Okarina Peter ein grandioses Spektakel für die Augen der Zuschauer auf die Bühne gestellt. TZ Hamm, 4. März 2020, Heidi Wiese

Faust geht es um nie erlebte Trieberfüllung. Gounods gefühlsgeladene Faust-Interpretation, die einem erotischen Drama gleicht, bringt der japanische Regisseur Tomo Sugao plakativ akzentuiert auf die Bühne. An einen Jahrmarkt erinnern nicht nur die zahllosen glitzernden Lampen, auch die sich wie ein Karussell unentwegt drehende Bühne, auf der sich in schrillen Kostümen das vielzählige Ensemble bewegt (Bühne und Kostüme: Timo Dentler, Okarina Peter). Die Glocke, 4. März 2020, Dr. Silvana Kreyer

Fotos

Fledermaus Bonn © Thilo Beu 1-6 / Faust Bielefeld © Sarah Jonek 7-12 / Boris Godunow Nürnberg © Ludwig Olah 13-17 / Figaro Bonn © Thilo Beu 18-24

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